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 Am 1. April 1995 traf sich ein kleiner Haufen Guggenmusik-Verrückter im Gasthaus Sternen in Singen um eine eigene Guggenmusik ins Leben zu rufen.

Meis waren die Entusiasten  Mitglieder der Waldschratzunft bzw des Fanfarenzugs Blau-Weiss Singen.

Nach längeren Überlegungen einigte man sich auf den Namen Gassä-Surrer. Den Posten des kommissarischen Vorsitzenden übernahm Peter Hess.       

  Der Anfang war sehr schwierig, da alle angehenden Musiker keinerlei Noten kannten noch ein Instrument beherrschten.Auch war es schwer eine geeignete Proberäumlichkeit zu finden.

Trotz eifrigem Übens wollte der musikalische Erfolg nicht so recht gelingen und wir hörten es eher wie ein Katastrophenorchester denn eine Guggenmusik an. Dies nahmen einige zum Anlass , um die Gruppe wieder zu verlassen.  

Vier Wochen vor Fasnacht und nur noch zu siebt wurden wir uns bewusst, daß es einer führenden musikalisch geschulten Hand bedürfte, um uns durch die Wogen des ersten fasnachtlichen Treibens zu führen.

    

 Es wurde jede räumliche Möglichkeit genutzt um auf die Schnelle zu einem Repertoire zu kommen. Geprobt wurde unter anderem   im Freien im Wald, in einem Korbladen im 22 Kilometer entfernten Stockach, in einer Gipserhalle in Volkertshausen, in Wahlwies und im Keller vom Gasthaus „Grünen Baum“ bei Inge+Heinz in Singen.

  

      Dies wurde dann auch unser erstes ordentliches Probelokal. Der Keller wurde hierzu sogar komplett für unsere Bedürfnisse umgebaut. Für die kostenlose Überlassung des Kellers für die Proben und für Ihre Unterstützung und Zuspruch in schwierigen Momenten wurden beide zum Ehrenmitglied ernannt.

 Im Jahre 1997 wurde aus der losen Musikgruppe „Gassä-Surrer vu Singen“ mit Eintrag ins Vereinsregister des Amtsgerichts Singen ein ordentlicher, gemeinnütziger Verein.

 Seit diesem Zeitpunkt tragen wir das Kürzel „e.V.“ und wählen alle 24 Monate eine neue Vorstandschaft.

In dieser Saison 1997/98 gab es einige wichtige Veränderungen: wir wurden offiziell zu einem eingetragenen Verein. Als 1. Vorsitzenden wurde Peter Hess bestätigt. Auch ein neues Motto und damit neue Kostüme (schwarz und grün/silber -Tränen) wurden erstellt. 

 

Mit Hilfe der Stadt Singen mieteten wir uns gemeinsam mit dem Fanfarenzug Blau-Weiss einen großen Raum im ehemaligen Gebäude  der Firma Haas und Kehlhofer an. Dieser wurde in einer sehr  aufwändigen Aktion gemeinsam mit viel Einsatz und finanziellen Mitteln  umgebaut und nach unseren Wünschen gestaltet.

 

Besonders beeindruckend war die Akustik dieses Gebäudes. Es war wie  geschaffen für unsere Musik. Auch das gleichzeitige marschieren und spielen wurde in der Halle geübt.  Leider mussten wir  er mussten wir es schon schon nach kurzer Zeit im Jahre 2001 wieder verlassen, da der ganze Gebäudekomplex abgerissen wurde. Auch ein Vorstandwechsel war 2001/2002 angesagt: Hubert Lotzer übernahm das vakante Amt des ersten Vorsitzenden und hielt es bis 2004 inne.

  Aufbauend auf die sehr gute Vorarbeit von Reinhard und Steffen bestimmt heute eine Troika aus Musik. Leiter, Stellvertreter und Rythmusleiter über die musikalische Weiterentwicklung, den Probenablauf und die Stückauswahl.

 

  Steffen mußte aus beruflichen Gründen das zeitintensive Amt im Sommer 2005 an Tobias Geiser abgeben.

Nach einem Jahr trat Tobi einen Schritt zurück , wurde 2. Muli und übergab den Staffelstab an Hubert Lotzer als neuen musikalischen Leiter.

 Ab 2004 übernahm Lutz Leppin das Amt des 1.Vorsitzenden,welches er bis zu seinem kompletten Austritt im April 2007 begleitet. Auch der Musik. Leiter trat nach erst einem Jahr zurück. 

 Da sich einige Mitglieder musikalisch verändern wollten, ging ein personell großer Schnitt im April 2007 durch die Gruppe. Es verließen uns nicht weniger als 9 teils altgediente Aktive. 

  

       Mit einer verjüngten Führungscrew hat der neue Vorstand Faki das Ruder übernommen und versuchte, uns wieder in ruhigeres Wasser steuern.

 Dies misslang ihm aber : Aufgrund versch. ungereimter Entscheidungen kam es zuerst innerhalb der Vorstandschaft zum Zerwürfnis. Dieser Bruch pflanzte sich dann durch die ganze Gruppe fort.

Dieser Führungsstil widerstrebte vielen „Altgedienten“, uns sie beriefen eine ausserord. Mitgliedervers. ein. 

        Dies führe zum Austritt einiger Aktiven und Vorst.-Miglieder (welche parallel schon eine Musik-Neugründung vollzogen hatten).

 Aus der kleiner Mannschaft fand sich evaluierend und mit Veränderungswillen eine neue Vorstandschaft, angeführt von Steffen Lederle zusammen. 

   

    Gestärkt durch den zurückliegenden Disput gingen „die wilden 13“ mit neuem Elan die anstehende Fasnet 08 und  überraschten so manchen Skeptiker durch ihr frisches fröhliches Auftreten. Man merkt der Gruppe an dass der Aderlass eine reinigende Wirkung hatte.

  Ein neues Vorstandsteam entstand am 24.4.2010 ,und der neue Muli  Peter Leuchtmann ist erstmals offiziell mit dabei.

 


Am 16.4.2011 hat sich unsere Vorstandschaft umformiert. Steffen gab aus beruflichen Gründen das Gasusi-Ruder an Andreas Frütsche ab.  als 2. Vorstand wurde Alex Geiser, als neue  Schriftführerin wurde  Conny Röhlich gewählt.  Kassier Barbara und Beisitzer (Muli) Peter bleiben erhalten.

  Bild folgt


 

 Als Highlights unserer bisherigen Aktivitäten muß sicher der Auftritt vor 3000 Zuschauern am Rathaus und das abendl. das Begleiten des Prinzenpaares in Stuttgart am Rosenmontag 2000 angesehen werden!

  Auch der Auftritt bei der Landesgartenschau zählt mehr als nur zum Pflichtprogramm. 

 

 

Besonders beeindruckend war aber auch das mitwirken beim Narrengottesdienst am Fasnets-Sondig morgen in der Elisabethenkirche. 

 

Für die Teilnehmenden sind sicher die mehrtägigen Aufenthalte in Garrebourg unvergesslich!

  

Auch die Beteiligung an den Umzügen in Freiburg Br. bleibt jedem gern in Erinnerung, zumal dort fast immer bestes Wetter herrschte.

   

              Aber auch die regionalen Auftritte haben ihren eigenen Charme. Besonders in den Anfangsjahren

 konnte man mit kleiner Gruppenstärke jedes Lokal mit flotten Guggenmusik-Tönen locker vereinnahmen.

  

Zudem wurden wir Mitglied der Vereinigung der Singener Narrengruppen. Und auch eine neue den stadtfarben Singens angepasste Kostümierung in blau gelb wurde ersonnen. Im Jahr 2008 verliesen wir aus eigenen Entschluß die Vereinigung wieder.

 

Mit der Patengruppe Blau-Weiss verstand man sich gut, und so wurde beschlossen auch den nächsten Proberaum gemeinsam zu nutzen.

 

In der Friedinger-Straße wurden Räume der Stadt frei, die wir uns wiederum anmieteten. Sie standen in einem verwahrlosten Zustand und mussten wiederum durch viel Eigeninitiative in ein gemütliches Probelokal umgebaut werden.   Hier sind wir auch heute noch fleissig am proben ( und auch mal ein Bierchen trinken).

 

Im Jahr 2002 gab Reinhard das Amt des als musik. Leiter an Steffen Lederle ab.

Steffen brachte durch seine unkonventionelle Art und seine guggenmusikalische Vorbelastung frischen Wind in die Truppe.

Er brachte neue, moderne Stücke, die zu Arrangements zusammengefasst waren. Der neue musikalische hohe Anspruch brachte aber auch Probleme mit sich, da die Stücke recht schwer zu spielen waren.

 Viele neue dazugekommene Mitglieder mussten zuerst durch langjährige musik. Grundausbildung an das relativ hohe Niveau herangeführt werden. Zudem schwächten Abgänge und Wechsel der Instrumente manche Bereiche stark. Nicht zu vergessen ist, dass alle neuen aktiven Mitspieler keinerlei musikalischen Vorkenntnisse besaßen.

  

Trotz vielfältiger Veränderungen und Verjüngung ist die familiäre Atmosphäre und die Lockerheit, als Laien an Musik heranzugehen, geblieben.

Von der Ursprungsbesetzung sind uns noch 4 Aktive Mitglieder erhalten geblieben.

  Im Jahr 2005 gab es dann zum ersten mal ein neues, gesamtheitliches Motto-Konzept : Karneval in Venedig (Farben rosa orange gold bordeau, )

 Zur Fasnet 2010  beschafften wir uns dann die aktuellen  Gewänder in den Farben Rot schwarz Silber

 

 

 

 Dies fanden wir in Reinhard Kuntz als unseren musikalischen Leiter. Er schrieb unsere Stücke um, so dass wir mit unserem geringen musikalischen Können, akzeptable Guggenmusik machen konnten.

Das wichtigste aber war das wiedererlangen des Selbstvertrauens, was durch den sehr positiven Verlauf der Ersten Fasnet 1996 bestätigt wurde.

Unter hohem zeitlichen Aufwand und persönlichen Einsatz konnte unser Reinhard ein tragfähiges Programm aufbauen und die musikalische Ausbildung intensivieren. Die „Gassä-Surrer“ dankten ihm dies, indem sie ihm Reinhard Kuntz anlässlich der Generalversammlung 2002 zum musikalischen Ehrenleiter